Pulheim, im Dezember 1998


Leipzig, Zentralstelle für Genealogie

Im Dezember war ich zwischen den Weihnachtsfeiertagen in Leipzig, um mich in der "Zentralstelle für Genealogie" unzusehen.

Dort sind verschiedene Karteien (unter anderem die "Ahnenstammkartei des deutschen Volkes), Filme und Orginal-Dokumente (zum Beispiel Leichenpredigten-Sammlung) zur genealogischen Forschung hinterlegt.

Die verfilmten Kirchenbücher sind hauptsächlich aus katholischen Kirchen. Es gibt mehrere Nachschlagewerke, welche die in Leipzig vorhandenen Bestände auflisten.

In Leipzig stehen ca. 10 Film-Lesegeräte mit angeschlossenem Drucker zur freien Verfügung. Die Kosten für einzelne Papier-Kopien sind recht günstig: 5,00 DM Grundgebühr + 0,20 DM pro kopierte Seite.
 


Leipzig, Herr Hartung

Der Autor der Niederschrift "Brief vom alten Fritz" (Siehe März 1998) war Georg Schönwitz, er lebte in Leipzig. Herr Hartung war der Sohn des vormaligen Hausverwalters des Hauses in Leipzig, in dem Georg Schönwitz wohnte. "Um drei Ecken" ist eine verwandschaftliche Beziehung zwischen den beiden Familien gegeben, da in Herrn Hartungs Familie auch eine Tante der Familie Detjen existierte.

Georg Schönwitz ist im Urnengrab der Mutter von Herrn Hartung bestattet, und Herr Hartung ist einer der letzten Zeitzeugen, welche Georg Schönwitz noch persönlich kannten.

Ich werde mich daher mit Herrn Hartung treffen. Bei diesem Treffen kommt auch noch Frau Erika Schneising mit, welche seinerzeit mit in der Wohnung von Georg Schönwitz als Untermieterin gewohnt hatte. Ich werde nun herauszufinden haben, ob es noch lebende oder tote Nachfahren des Georg Schönwitz gibt, und wo diese zu finden sind.